Monschauer Bergwelt

An der deutsch-belgischen Grenze liegt im Tal der Rur ein zauberhaftes Städtchen mit dem Namen Monschau. Es ist das unvergleichlich schöne mittelalterliche Ambiente mit der hoch oben auf einem Felsen thronenden Burg, die Pracht des Roten Hauses und die romantischen Wege und Gässchen, die immer wieder Tausende Besucher anlocken. Wer sehendes Auge durch das Städtchen geht, wird auf immer neue kleine Wunder stoßen. 

Aber auch von der Höhe bieten sich großartigste Aussichten, die bei einem Streifzug durch die „Monschauer Bergwelt“ jeden Wanderer in Verzückung versetzt. Immer wieder neue Perspektiven eröffnen sich unterwegs und bieten dem Auge herrliche Bilder. Den Wanderer erwartet eine alpine und nicht leichte Wanderung, denn ein ständiges Auf und Ab über Höhen und Täler sind zu bewältigen, aber nach jedem Abstieg kann diese abgebrochen bzw. abgekürzt werden. 

Beginnen wollen wir auf dem Parkplatz „Dreistegen“, benannt nach den drei Brücken, die ehemals über Rur und Perlenbach führten. Die Zufahrt liegt an der B399 rechts vor der Rurbrücke.Vom Parkplatz geht es zunächst zurück zur Straße. Auf der gegenüberliegenden Seite erinnern die Gebäude einer ehemaligen Tuchfabrik aus dem Jahre 1778 an jene Zeit, als Monschau zu den Tuchmacherzentren Europas zählte. Später wurde in der Fabrik eine Kunststopferei eingerichtet, die dann ebenfalls in den 1960er Jahren schließen musste. Seither standen die Gebäude leer und waren jahrelang nur noch eine Ruine. 2008 wurden die alten Gebäude restauriert und ein Betrieb, der die Oberfläche kleiner und großer Werkzeuge veredelt und verhärtet, siedelte sich hier an.

 

    Dreistegen, ehem. Tuchfabrik

Dreistegen: Start der Wanderung             Breiderscheider Stollen                                   Wehrschieber

 An der Straße folgen wir rechts dem Radweg. Felsen grenzen ihn teilweise ab. Die hier im Fels gut ausgeprägte Schieferung erinnert daran, dass es im Monschauer Land lange Zeit Schiefer in offenen Steinbrüchen sowie in Stollenbergbau gewonnen wurde. Die Arbeit war schwer und nicht ungefährlich, wie Berichte von Unglücksfällen zeigen. Der erste Nachweis über Schieferabbau in der Region stammt aus dem Jahre 1603/04. Wer aufmerksam den rechten Hang beobachtet, kann schon bald den Eingang des Stollen „Breiderscheid“ entdecken. Die letzten Steine sind hier für Reparaturarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg gefördert worden. Der Stollen hat auch den Namen „Tribelemännchens Loch“, nach einem Kobold, der dort hausen soll.

 Wir queren die Straße an der Zufahrt „Dreistegen“ und wandern dort rechts hinunter an den ehemaligen Mühlengraben. 1778 bekam die Firma Schlösser und Sohn eine Konzession hier zum Betrieb eines Wasserrades für eine Walkerei. Ein Wehr mit Zuflusskanal wurde gebaut. 1863 gründete Alexander Scheibler dort eine Kunstwollfabrik, die später über eine Dampfmaschine und einer Wasserturbine mit Energie versorgt wurde. „Dreistegen“ hatte seit 1886/87 die erste private elektrische Beleuchtung Monschaus.

Der Perlenbach wird überquert und wir wandern an ihm entlang bis wir nach einer erneuten Querung einen Campingplatz betreten. Vorbei an Zelten und Wohnwagen erreichen wir wieder den Bach. Auf der anderen Seite beginnt links nach wenigen Metern ein steiler 50m hoher Anstieg an dessen Ende wir auf den „Eifelsteig“ treffen. Hier folgen wir dem Hinweis „Engelsley“. Mit Aussichten ins Perlenbachtal geht es zunächst auf einem breiten Weg, später auf einem Waldpfad zu einem Aussichtsfelsen. Leider ist hier der Blick zugewachsen. Belohnt werden wir aber schon nach 300m mit einer herrlichen Aussicht von der „Engelsley“.

    Blick von der "Engelsley"                                  "Teufelsley"                                    Jahrhundertstein

 Der Name „Engelsley“ in Verbindung mit der benachbarten „Teufelsley“ beruht auf einer Sage. Als der Teufel merkte, dass die christliche Bevölkerung von Reichenstein im oberen Rurtal ein Kloster zu bauen begann, wollte er die Arbeiten gewaltsam beenden und einen riesigen Felsen auf die Baustelle werfen. Hier trat ihm ein Engel in den Weg mit einem viel mächtigeren Felsen und zwang den Bösen seinen Felsen fallen zu lassen, was der Engel anschließend auch tat. 

Vom Felsen (495m ü.NN) hat man eine tiefblickende Aussicht auf Dreistegen. Bequem bringt uns der „Eifelsteig“ bergab nach Burgau.

Der Monschauer Ortsteil war mit Fabriken und den dazwischen liegenden Wohnhäuser der Tuchmacher einmal dicht bebaut. Die bedeutendste Tuchfabrik war von Georg Bernhard Scheibler, ein 1793 errichteter Komplex, die seinerzeit modernste Anlage Europas. Der ganze Herstellungsprozess von der Wolle bis zur fertigen Tuche, wurde sozusagen unter einem Dach hergestellt. Die letzte Textilfabrik schloss 1982. Heute ist in den erhalten gebliebenen Gebäuden die Monschauer Glashütte und ein sog. Handwerkermarkt angesiedelt.
Rechts steht der Jahrhundert-Stein am Weg. Er wurde aus Anlass des 100jährigen Bestehen des Monschauer Eifelvereins 1985 aufgestellt. Auf den mit „100“ bezeichneten Wanderweg werden wir hin und wieder treffen. Er und der „Eifelsteig“ führen uns jetzt vorbei an der Mädchenrealschule bergauf zu einem Aussichtspunkt, vom dem aus schon vor 480 Jahren ein Künstler das erste Bild der Stadt malte: Die Erstürmung von Stadt und Burg im Jahre 1543.
Nach dem Aussichtspunkt passieren wir rechter Hand eine senkrechte Bruchsteinmauer, den „Bellesief“, vor dem höher gelegenen Weiher. Von wo ein kleiner Wasserfall herunterrieselt.
Paul Scheibler hatte sich unterhalb ein Haus als Stadtresidenz bauen lassen. Zur Bewässerung seiner Gärten im Hang jenseits der Rur ließ er eigens im „Bellesief“ einen winzigen Stauweiher anlegen, der heute noch „Pauls Weiherchen“ genannt wird. Angeblich hatte er vor dem Bau der städtischen Wasserleitung eine Rohrleitung zu seinem Haus im Tal über die Rur hinweg gelegt und verkaufte sein Trinkwasser für einen Thaler. Dafür durfte sich der Käufer täglich einen Eimer Wasser holen. Das Gärtnerhaus, das zu Paul Scheiblers aufwendige Residenz gehörte, beherbergt heute das Café Weekend.

             erster Burgblick                                            "Bellesief"                                Marienkapelle auf dem "Kierberg"

Mit dem „Eifelsteig“ erreichen wir auf dem „Kierberg“ (455m) eine kleine Kapelle. Von hier oben bietet sich ein wunderschöner Blick auf die mit Schiefer gedeckten Häuser der Monschauer Altstadt und gegenüber die mächtige Anlage der Burg. Es sieht heute fast noch genauso aus wie vor 250 Jahren. Wir verlassen den Platz und wandern links zum eigentlichen „Eifelblick Kierberg“ (450m). Wunderbar eingebettet von steil aufragenden Berghängen liegt die von der Rur durchzogene Altstadt mit dem „Roten Haus“ und der evangelischen Kirche zu unseren Füßen. Rechts über der Stadt die markante „Haller-Ruine“. Eine Info-Tafel weist auf die bedeutendsten Bauwerke und ihre Geschichte hin.

Blick vom "Kierberg" auf Monschau

Es reiht sich ein Aussichtspunkt an den anderen, denn schon einige Höhenmeter weiter bergab zeigt ein Hinweis links zur „Sonntagsley“, ein erneuter Panoramablick auf die Stadt. Nach soviel Aussichten geht es teils über Treppenstufen hinunter. Kopfsteinpflaster kündigt den Altstadtbezirk „Mühlenberg“ an. Auch hier kann man die Wanderung abbrechen und links zum Marktplatz sich in das Besuchergetümmel stürzen. Diesem Rummel meiden wir und wandern den „Oberen Mühlenberg“ hinauf. Ein Hauch von Romantik strahlt die enge Gasse mit den kleinen historischen spitzwinkligen, vorgekragten Häusern aus. In der früheren Zeit lebten und arbeiteten hier die „einfachen Leute“. Zur Blütezeit der Monschauer Wolltuchproduktion um 1780 wohnten hier viele Weber. Sie mussten in ihren Häusern nicht nur die mächtigen Webstühle unterbringen, sondern hielten zur Versorgung der Familien in den Kellerräumen auch Vieh, wie Ziegen und Schweine.

         Abstieg in die Altstadt                                 "Obere Mühlenberg"                              Rurpassage

Nach Einmündung in die „Untere Mühlenberg“ steigen wir mit der „25“ gegenüber die Treppe zur alten „Schleidener Straße“ hinunter, wo Parkplätze und eine Tiefgarage sich befinden.https://strato-editor.com/.cm4all/widgetres.php/com.cm4all.wdn.PhotoGallery/images/thumbnail-gallery.png
Hier besteht wieder die Möglichkeit die Wanderung abzubrechen bzw. abzukürzen und zurück einen Bummel durch das historische Monschau zu machen.
Bei der Wegführung achten wir weiter auf das „25“ Wegzeichen und gehen an der Tiefgarage rechts die Treppe hinunter und sehen dann den Steg, der über die Rur zu einem Parkplatz führt. „Im Rosenthal“ wenden wir uns links zur „Eschbachstraße“ und wandern an dieser bergan bis wir gegenüber von Haus 57 in den jetzt steil bergan führenden Pfad (Leyche) einbiegen. Es wird der steilste Anstieg (70m) unserer Wanderung durch die Monschauer Bergwelt sein, aber noch lange nicht der letzte. Eine alpine Szenerie mit mächtigen Felsen linkerhand begleitet uns dabei. Einem breiteren Waldweg folgen wir weiter links durch einen herrlichen Wald nun leichter bergan. Eine Schutzhütte lassen wir links liegen. Am Ende des Anstiegs folgen wir hinter einer Schranke dem links weiter führenden jetzt bequem verlaufenden Weg. Der Wald endet und links öffnet sich ein freier Blick ins Menzerather Tal bis zur Burg Monschau.

    Burgblick vom Panoramaweg                      Panoramaweg                                          "Rahmenberg"

Zwei Bänke laden zu einer willkommenen und genießerischen Rast ein. Der folgende Abstieg endet an der Eschbachstraße, die wir 200m abwärts gehen. Gegenüber Haus 56 wandern wir rechts auf dem Graspfad weiter. Nach einem kurzen Anstieg geht es auf einem bequemen Waldweg (Langer Pfad) bis zu einer Wegekreuzung. Bevor wir weiter geradeaus Richtung „Stadt“ gehen, machen wir noch einen Abstecher links zu einem Aussichtspavillon. Diese Aussicht kann aber mit den bisherigen nicht mithalten. Leicht abwärts kommen wir zum „Panoramaweg“ auf dem Rahmenberg.
Die mit Bruchsteinen befestigten nach Süden ausgerichteten Terrassen erinnern an Weinbauterrassen, aber Wein wurde hier nie angebaut. Sie sind Überbleibsel aus der Zeit, als Monschau ein internationales Zentrum der Feintuchherstellung war. Hier standen die Holzrahmen, auf denen die gewalkten, dadurch verdichteten und verfilzten Tuche, zum Trocknen aufgespannt waren. Sie gaben dem Berg den Namen. Es ist ein herrlicher Panoramaweg über der Stadt, auch mit einigen Bänken, von denen sich diese malerische Aussicht In Ruhe genießen lässt. Die Häuser, der von der Rur durchzogenen Altstadt, scheinen sich unter einer blaugrauen Dachlandschaft zu verstecken, aus denen nur die Türme der Kirchen ragen und das „Rote Haus“ sich abhebt. Über alles thront schützend die Burg.

Blick vom Rahmenberg

Am Ende des Weges liegt der Aussichtspunkt „Zum Halve Mond“. Hinter uns auf einem Felsmassiv erhebt sich die Haller-Ruine, der wir noch einen kurzen Besuch abstatten.
Er gehört zu den markantesten Bauwerken Monschaus und ist zugleich das älteste. Der vor 1130 errichtete Wohn- und Wehrturm war der Vorgänger der heutigen Burg. 1198 wird Monschau erstmals in den Schriftquellen unter dem Namen „Mons loci“ genannt.
Der Haller wird auch landläufig als Beobachtungsposten der Burg bezeichnet, weil man dort aus das Rurtal besser einsehen konnte. Andere Quelle sehen ihn als eine Vorburg zum Schutz des Klosters Reichenstein. Noch in einer Zeichnung von 1543 wird er als überdachter, imposanter Turm dargestellt. Im Jahr 1570 wurden seine Steine zur Reparatur der Burg verwendet."

                 "Haller" Ruine                                                Mühlenley                                     Monschau Laufenbachtal

Über teilweise hohen Treppenstufen steigen wir zur Haller-Ruine auf. Auch von hier bieten sich erneut großartige Blicke ins Tal und auf Monschau. Einige Stufen zurück wandern wir auf dem linken Pfad weiter bergan. Wir folgen hier eigentlich der „Klosterroute“, das Wegzeichen ist aber leider nicht vorhanden oder so angebracht, dass man es nicht ausmachen kann. Vor einem Rechtsbogen nehmen wir mit Erleichterung den links abgehenden Grasweg, da er nach dem langen Bergauf leicht bergab führt. Vor uns erheben sich dann die Felsen der „Mühlenley“ (477m), von denen das Kreuz in den in den Himmel ragt..https://strato-editor.com/.cm4all/widgetres.php/com.cm4all.wdn.PhotoGallery/images/thumbnail-gallery.png
Von der „Mühlenley“ geht’s es auf schmalen Pfad noch ein Stück aufwärts und weiter entlang eines Zaunes bis zur Zufahrt des links im Hang liegenden Wohnhauses. Der nun leichte durch lichten Wald führende Weg endet in einem Privatweg. Daher nehmen wir rechts den schmalen Pfad, der als „Notausgang“ beschildert ist und folgen diesem im weiteren Verlauf abwärts bis zu einem vom „Hargard“ herunter kommenden Weg. Diesem folgen wir spitzwinklig nach links bergab und erreichen am ersten Wohnhaus das Zufahrtssträßchen „Am Wiesenthal“. An der Stadtverwaltung überqueren wir den Laufenbach und steigen gegenüber der „Laufenstraße“ auf dem sog. „Kuhpfad“ wieder bergauf. Über zahlreiche Treppenstufen gelangen wir zur Umgehungsstraße. Hier bietet ein Parkstreifen die Möglichkeit die Wanderung auch hier zu beginnen.

                  "Im Wiesenthal""                                       Naturliebe                                          Kleiner Laufenbach

Nach Querung der Straße folgen wir dem Pfad halbrechts. Weiter geht es Meter um Meter bergan bis zur „Bergstraße“. Hier oben liegt das Restaurant „Hubertus Klause“, wo eine Einkehrmöglichkeit besteht. Auf der Bergstraße gehen wir rechts bis zur „Walther Scheibler Straße“. Unspektakulär haben wir mit 514m den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Bequem führt uns die Wanderung nun vorbei an dem Spielplatz abwärts zur Straße „Auf dem Haag“ und dort weiter rechts bis zur „Lauscherbüchel“. Von hier wandern wir links hinunter bis zum „Kleinen Laufenbach“. Ein Schilderpfahl (508m) zeigt, dass wir jetzt links auf dem Eifelsteig Richtung Monschau (2,3km) wandern. Auf dem Schotterweg werden wir begleitet vom Plätschern des „Kleinen Laufenbachs“. Nach ca 600m überqueren wir den Bach mit einem Holzsteg und wandern dort auf einem bequemen Waldpfad. Der Wald gibt unterwegs den Blick einmal frei auf die große Serpentine der Bundesstraße am Monschauer Stadtbad und hinüber zur Burg. Unsere Aufmerksamkeit richten wir jetzt auf den halbrechts abzweigenden Pfad. Mit ihm verlassen wir gleichzeitig den Eifelsteig.

        Letzter Blick zur Burg                                Auf der "Ehrensteinley"                              Gipfelfelsen

Unser Pfad trifft auf die aus dem Tal kommende „Klosterroute“, die uns nun wieder bergan zur „Ehrensteinley“ führt. Im weiteren Verlauf zeigt uns ein Hinweis, dass uns dort sogar ein Gipfel erwartet. Zunächst taucht vor uns auf der Höhe die Schutzhütte auf, dahinter ragen die blanken Felsen mit dem Gipfelkreuz in den Himmel. Auch hier haben wir die 500 Höhenmetergrenze überschritten (507m).
Imposant ragen die Felsen fast senkrecht 70m aus dem Rurtal hinauf und bieten einen faszinierenden Blick in die Schlucht des Gebirgsbachs, aber für einen Gipfel ist die Aussicht etwas enttäuschend, da die umliegenden Höhen von Mützenich und Kalterherberg unseren Standpunkt noch überragen und so eine Fernsicht verhindern. Das Feeling aber auf einem Gipfel zu stehen und sich in dem vorhandenen Gipfelbuch einzutragen entschädigt dieses Manko.
Es war der letzte Höhepunkt der Wanderung, die jetzt mit einem steilen Abstieg ins Rurtal abgeschlossen wird. Dabei sind wir froh, dass wir die Wanderung in dieser Richtung unternommen und nicht auf diesem alpinen Pfad den Gipfel besteigen mussten.

                 Gebirgsbach Rur                               ehem. Flussbadeanstalt                                  sanfte Rur

Nach dem Abstieg begleiten wir die Rur, die mal mächtige Steine umtost, mal sanft dahin gleitet. Wir passieren noch rechterhand den Jugendzeltlagerplatz. Wo heute ein Steg über die Rur führt, wurde einst das Wasser für die „Flussbadeanstalt“ Monschau gestaut. Kurz nach 1841 entstand hier eine Wassermühle als Teil einer geplanten Tuchfabrik. Das Gebäude verschwand um 1910, das alte Wehr aber blieb und wurde bis in 1970er Jahre als Flussbadeanstalt genutzt. Es muss einige Überwindung gekostet haben, in das kalte Wasser einzutauch, das sogar im Sommer nicht wärmer als 16° wurde. Heute erinnern all das nur noch die mächtigen Ufermauern.

Dann schließt sich der Kreis einer abwechslungsreichen und mit einem stetigen Auf und Ab verlaufenden Wanderung durch die Monschauer Bergwelt. .
Diese Tour ist an Vielseitigkeit kaum zu überbieten, Täler und Höhen, die mit herrlichen Panoramablicken das mittelalterliche Monschau als eine Perle der Eifel zeigt.
Für die Tour wird einige Ausdauer benötigt und man sollte sich Zeit lassen, um diese herrliche Landschaft zu genießen. Wem diese Wanderung unterwegs zu anstrengend wird, kann sie immer wieder nach Abstiegen in die Täler abbrechen und beim Gang zurück zum Parkplatz das mittelalterliche Flair aus der Nähe bestaunen. Auch der Eifelsteig, den wir bei dieser Tour zweimal abschnittsweise folgen, hat versucht die Schönheit dieser Landschaft zu erfassen. Er kann aber die Fülle der Schönheiten der Monschauer Bergwelt nicht hinreichend erfassen.

Monschauer Bergwelt

Information: Wanderkarte Nr. 3 „Monschauer Land“ und Nr. 50 „Nationalparkkarte“ des Eifelvereins, 

Streckenlänge: Streckenwanderung. 12,5 km, befestigte, unbefestigte und naturbelassene Wege und Pfade; die Wanderung kann immer wieder nach Abstiegen ins Tal abgekürzt werden.

Schwierigkeit: anspruchsvoll, ständiges Auf und Ab. Auf- und Abstiege 400m, Stöcke sind hilfreich
Einkehrmöglichkeit: unterwegs „Hubertus Klause“, weitere in Monschau

GPX - Track


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Video: Monschauer Bergwelt

Karte



Tourenübersicht Monschauer land

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